6 Tipps, wie Sie Ihr Kind beim Lesenlernen unterstützen können
In diesem Artikel Mit gutem Beispiel vorangehen Das passende Lesematerial finden Das Format wechseln Lese-Programme ausprobieren Machen Sie es spielerisch! Partnerlesen ausprobieren
In diesem Artikel
- Mit gutem Beispiel vorangehen
- Den richtigen Lesestoff finden
- Das Format ändern
- Leseprogramme ausprobieren
- Machen Sie es spaßig!
- Probieren Sie Partnerlesen aus
Die Zeit derGute-Nacht-Geschichtenist vorbei, und jetzt ist es an der Zeit, dass Ihre Kinder selbst lesen lernen. Sie fragen sich wahrscheinlich, wie Sie Ihrem Kind helfen können, diese Fähigkeiten zu entwickeln.
Entdecken Sie in diesem Artikel hilfreiche und umsetzbare Strategien, damit Ihr Kind das Lesen lieben lernt.

Seien Sie ein Vorbild
Sie als Elternteil oder Bezugsperson sind die ersten Lehrer Ihres Kindes. Sie sind eine wichtige Autoritätsperson, daher ist es ganz natürlich, dass Ihr Kind zu Ihnen aufblickt und alles nachahmt, was Sie tun.
Deshalb ist es entscheidend, mit gutem Beispiel voranzugehen: Es liegt an Ihnen, zuerst zu lesen. Wenn die Kleinen Sie beim Lesen sehen,regelmäßig,möchten sie es Ihnen gleichtun und beginnen selbst zu lesen. Dagegen wird das Herumliegen vor demFernseherund ständiges Umschalten Ihre Kinder zu nichts motivieren und sie ganz sicher nicht zum Lesen anregen wird.
Den passenden Lesestoff finden
Es könnte sein, dass Ihr Kind deshalb kein Interesse am Lesen hat, weil Sie ihm die falschen Bücher anbieten. Vielleicht hat diese Art von Geschichte oder dieses Genre sein Interesse einfach nicht geweckt.
Denken Sie an die Interessen Ihres Kindes und versuchen Sie, ihm Bücher zu diesen Themen anzubieten. Wenn es sich zum Beispiel fürTiereinteressiert, besorgen Sie ihm ein Buch über Tiere.
Wählen Sie deshalb Bücher aus, in denen sich Ihre Kinder wiederfinden können. Wenn sie entdecken, dass manche Figuren ähnliche Schwierigkeiten und Herausforderungen erleben, können sie tief in die Geschichte eintauchen.
Wenn es dir aber schwerfällt, ein Buch für dein Kleines auszusuchen, frag doch mal eine Lehrkraft, die dir sicherlich viele gute Anregungen geben kann.
Das Format ändern
Ein weiterer Grund, warum Ihre Kinder vielleicht nicht gerne lesen, könnte sein, dass sie keine "richtigen" Bücher mögen? Dann probieren Sie doch mal ein anderes Format aus. Zum Glück gibt es heutzutage eine riesige Auswahl.
Heutzutage kleben Kinder an ihren iPads, so würden sie vielleicht lieber ein E-Book lesen. So könnten sie ein vertrautes Gerät nutzen, das sie bereits lieben, und dabei den Leseprozess genießen.
Wenn E-Books nicht ganz den gewünschten Effekt haben, probieren Sie es mit Hörbüchern. Auch wenn sie nicht selbst lesen, tauchen sie dennoch in die Geschichte, die Buchstabenlaute, den Satzbau und so weiter ein. Außerdem können sie ihr Lieblingshörbuch so oft hören, wie sie möchten. Sie können auch verschiedene Methoden kombinieren, zum Beispiel einenTexter, der für Sieschreibt, was Ihr Kind unbedingt lesen möchte.
Probieren Sie Leseprogramme aus!
Wir leben im digitalen Zeitalter, und Kinder sind an Technologie gewohnt. Mobile Apps wieReading Blubs, iPads und Videospiele sind ein fester Bestandteil ihres Lebens. Warum also nicht die Technologie zu Ihrem Verbündeten bei der Entwicklung von Lese- und Schreibfähigkeiten machen?
In diesem Fall könnten SieEpic, ein Programm, das über 40.000 beliebte, hochwertige Bücher von den besten Verlagen sammelt. Es bietet eine Fülle an unterschiedlichem Lesematerial für Kinder bis 12 Jahre, um ihnen den Einstieg ins Lesen zu erleichtern und ihre Liebe dafür zu wecken.
Ein weiteres praktisches Programm istReading IQdas von beliebten Kinderbuchklassikern bis hin zu exklusiven Originaltiteln reicht, die die Motivation Ihrer Kinder fördern werden.
Mach es lustig!
Jede Aktivität macht Freude, wenn wir Spaß dabei haben. Dabei vergessen wir die Zeit und könnten uns stundenlang damit beschäftigen. Ja, sogar das Üben des Leseverständnisses. Also, lasst uns versuchen, das Lesenlernen zu einem SPASS zu machen!
Machen Sie das Lesen doch ein bisschen zu einem Spiel. Legen Sie zum Beispiel eine Liste mit Wörtern an, die Ihre Kinder gut lesen konnten. Für jedes gelesene Wort gibt es dann einen Punkt. Ist ein wichtiger Meilenstein erreicht, wartet eine Belohnung.
Ebenso könnten eure Kinder eigene Bilder zum Buch malen oder lustige Stimmen machen. Ihr könnt eure Kinder sogar fragen, ob sie Ideen für ein Spiel haben.
Die Möglichkeiten sind endlos, es braucht nur ein wenig Kreativität und Einsatz.
Probiert Partnerlesen

Das Partnerlesen kann eine wirksame Methode sein, um Ihr Kind, das sich mit dem Lesen noch schwertut, zu unterstützen. Dabei wechseln Sie und Ihr Kind sich beim Lesen ab: Mal liest jeder eine ganze Seite, mal einen Absatz oder auch nur einen einzelnen Satz.
Das gemeinsame Lesen kann verhindern, dass Ihre Kinder entmutigt oder frustriert sind, wenn sie viele Seiten Text vor sich haben. Wenn Sie gemeinsam mit ihnen lesen, fühlen sie sich unterstützt und sind weniger überfordert.
Diese Technik ist besonders praktisch, wenn Sie anfangen, die Lesefähigkeiten Ihrer Kinder zu entwickeln. Mithilfe des Partnerlesens können sie mit der ZeitKinder- Bücher alleine lesen.
Zudem ist das eine wunderbare Gelegenheit, schöne gemeinsame Zeit mit euren Kleinen zu verbringen und dabei sogar über die gelesenen Kapitel zu sprechen.
Und zu guter Letzt: Denken Sie daran, dass Sie ganz viel Geduld brauchen werden. Das Erlernen einer neuen Fähigkeit braucht Zeit und Mühe. Erwarten Sie also nicht, dass Ihr Kind über Nacht zum Bücherwurm wird. Seien Sie sanft, unterstützend und zeigen Sie Verständnis für das, was es gerade durchmacht.
Wichtig ist auch, den Mut nicht zu verlieren, falls eine Strategie mal nicht klappt. Probieren Sie einfach eine andere aus – irgendwann wird eine davon zum Erfolg führen und Ihrem kleinen Leser helfen, seine Lese- und Schreibfähigkeiten zu entwickeln.
Von Jennifer Holland