Blub Talks: Wutanfälle bei Kleinkindern verstehen und Mama-Schuldgefühle bekämpfen mit Sue Donnellan

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Unser Moderator und Lehr-Sensei Robert M. sprach mit unserem Gast über Themen rund um ihr Bestsellerbuch „Secrets to Parenting without Giving a F^ck: The Non-Conformist Playbook to Raising Happy Kids without Public Meltdowns, Power Struggles, & Punishments“, das erhältlich ist aufAmazon. Zu den Themen gehörten die Strategien, die sie in ihrer „Praxis“ vertritt, um Eltern zu helfen, die Herausforderungen der Kindererziehung zu meistern.

Die Diskussion begann damit, dass Robert von Susans unwahrscheinlichem Weg zur Elternschaft erzählte – unwahrscheinlich, weil sie nie gedacht hätte, dass sie heiraten oder überhaupt Kinder bekommen würde. Als ehrgeizige und unternehmerisch denkende Frau plante sie, sich ganz auf ihre Karriere zu konzentrieren und alles, was diese mit sich bringen würde. Doch das Leben hat die Angewohnheit, unsere besten Pläne in eine andere Richtung zu lenken, und so traf und heiratete sie den „ersten Mann, bei dem ich das Gefühl hatte, dass die Ehe nicht doof sein würde.“ Eins kam zum anderen, und dann bekamen sie ihr erstes Kind, dem dann auch noch zweieiige Drillinge folgten!

Das Gespräch konzentrierte sich dann auf die Beziehung zwischen ihren beiden Söhnen und ihrer Tochter, wobei ihre Söhne logopädische Unterstützung brauchten, um ihreR-Laute zu verbessern.Es versteht sich von selbst, dass vier Kinder (darunter Drillinge) ausreichen, um Susan zur „Expertin“ für Erziehungsfragen zu machen. Ein Bereich, in dem sie ihre Organisationsfähigkeit und ihre klaren Worte eingesetzt hat, um vier gut angepasste und erfolgreiche erwachsene Kinder großzuziehen.

Robert fragte Susan, wie lange ihre Söhne Sprachtherapie bekamen, und sie sagte: „Sie waren 1,5 bis 2 Jahre in Therapie und hatten das Problem gelöst, bevor die Mobbingphase begann.“ Dann sagte sie wehmütig: „Ich wünschte,wirhätten so etwas wie Speech Blubs gehabt . . . ."

Susan erzählte dann von den typischen Eltern und Situationen der Familien, die zu ihr kommen, um Hilfe zu suchen, und sagte: „Es kommt darauf an, wie überfordert die Eltern sind.“ Ihr Ansatz ist sehr locker und unkompliziert, beinhaltet aber ein Bedarfsgespräch, das festlegt, welches ihrer drei Programme sie anwendet. Ihre Sitzungen finden persönlich statt und sprechen die manchmal unbequemen Wahrheiten über elterliche Verhaltensweisen an, die zu herausforderndem Verhalten führen. Sie fügte jedoch hinzu, dass Eltern, die den Schritt wagen, Hilfe zu suchen, in der Regel „ziemlich offen“ dafür sind, solche Wahrheiten zu hören.

Einige der Themen, die in ihrem Buch und im Podcast behandelt werden, sind: die Herausforderung, Wutanfälle von Kleinkindern nicht einfach als „Phasenverhalten“ zu sehen, und wie man diese Phase verkürzen kann; das „L-Wort“ (wenn Kinder sagen: „Mir ist langweilig“); ihre Regel dazu war: „Langeweile ist ein Zustand des Geistes, deshalb dürft ihr dieses Wort nicht benutzen“; das „Gehirn von Teenager-Jungs“ und der damit einhergehende, unvermeidliche „Nebel“; sowie die Bereitschaft, sich als Elternteil selbst zu verändern.

Das Wichtigste in Kürze

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Gespräch gab es in Form von Zitaten:

  1. darüber sprechen, als Elternteil „das eigene Ego beiseitezulegen“,
  2. Die scheinbar widersprüchliche Vorstellung, „Kontrolle abzugeben, um Kontrolle zu gewinnen“,
  3. Dass Eltern Schuldgefühle aus ihrer Herangehensweise verbannen müssen, denn „Schuld ist ein verschwendetes Gefühl“,
  4. Grenzen und Erwartungen setzen, indem man sich an „Nein heißt Nein, keine Verhandlung“ hält, und
  5. Dass als Elternteil „Klarheit und Konsequenz = Vertrauen und Respekt“ bedeutet.

Zum Abschluss der Diskussion erwähnte Robert, dass Susans respektvoller, stärkender und geradliniger Erziehungsansatz, gepaart mit ihrer gekonnt-spielerischen Art zu kommunizieren, ihr Buch zu einem „Must-read“ macht. Ihre Hilfsbereitschaft und ihr Können machen sie zu einem Naturtalent, wenn es darum geht, den Kern der elterlichen Herausforderungen zu erfassen.

Was für ein wunderbar anregendes Gespräch für Eltern, die den Mut haben, bei der Erziehung auch mal bei sich selbst anzufangen, die über ihre Herausforderungen lachen können und die respektieren, dass Kinder ihren eigenen Weg gehen dürfen. Susan Donellan schafft es meisterhaft, Kindern den Weg zu ebnen, damit sie auf eine positive und für sie verständliche Weise Verantwortung für diesen Weg übernehmen können. Danke, Susan!

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