Das Leben einer studierenden Mama: Wie du glücklich (und nicht verrückt) bleibst
Klar, Mama-Sein ist anstrengend. Keine Menge an Büchern, Zeitschriften und Selbsthilfegruppen kann dich darauf vollständig vorbereiten. Und wenn du dich entschieden hast, als junge Mama im Studium zu bleiben, bist du wahrscheinlich eine der...
Klar, Mama sein ist ganz schön herausfordernd. Weder unzählige Bücher, Zeitschriften noch Elterngruppen können dich darauf vollends vorbereiten. Und wenn du als junge Mama entschieden hast, im Studium zu bleiben, bist du wahrscheinlich einer der mutigsten Menschen überhaupt.
Nicht jeder entscheidet sich für diesen Weg. Aber wenn du fest entschlossen bist, dein Studium fortzusetzen, lies unbedingt unsere acht Tipps, wie du als studierende Mama glücklich und ausgeglichen bleibst.
In diesem Artikel
- Ein Zeitplan
- Sei das Vorbild
- Schaffe einen eigenen Lernbereich
- Sprich mit den Professoren
- Vergiss die Einsen
- Zeit für mich
- Nimm Unterstützung an
- Fazit: Gönn dir etwas
Ein Tagesplan
Wahrscheinlich wirst du rund um die Uhr viel zu tun haben. Mit dem Baby und all den Studienfristen wirst du vielleicht kaum Zeit haben, um nach ‘meinen Aufsatz von EssayPro schreiben lassen’ Online-Hilfe. Eine bewährte Methode, um da rauszukommen, ist es, einen Zeitplan zu erstellen.
Planen Sie jeden Tag so detailliert wie möglich. Nehmen Sie alles in diesen Zeitplan auf: vom Erledigen der Hausaufgaben bis zum Putzen des Hauses unddas Fütterndes Babys.
Alle deine täglichen Aufgaben aufzuschreiben, kann viele Vorteile haben – nicht nur für deine Produktivität, sondern auch für dein Gedächtnis. Je mehr Aufgaben du dir notiert hast, desto unwahrscheinlicher ist es, dass du sie vergisst. Das liegt nicht nur daran, dass das Aufschreiben Dinge besser in unserem Gedächtnis verankert, sondern auch daran, dass du jederzeit eine Liste zum Nachschauen hast.
Ab sofort darfst du nicht mehr faul sein. Das kannst du dir einfach nicht leisten. Du musstdich an den Zeitplan haltenund wenn ‘Lernen’ drinsteht, dann machst du das auch. Sonst hast du vielleicht eine ganze Woche lang keine Zeit zum Lernen.
Vergessen Sie nicht, soziale Kontakte in Ihren Tagesablauf mit einzuplanen. Sie können Leute zu sich nach Hause einladen oder sie einfach mitnehmen, wenn Sie in der Stadt Besorgungen erledigen.
Sich bei sonst eher langweiligen Aufgaben Gesellschaft zu holen, kann für junge Mamas eine tolle Idee sein. So bleibst du auf dem Laufenden über Neuigkeiten und Klatsch und hast dabei auch noch nette Gesellschaft!
Sei ein Vorbild
Bringt euren Kindern bei, wie wichtig Bildung ist. Besonders für Frauen. Erzählt ihnen, dass der Zugang zu guter Bildung ein Privileg ist und wir diese Chance nutzen sollten, wenn wir sie bekommen. Sagt ihnen, dass ihr gerne macht, was ihr tut, und ermutigt sie, etwas zu tun, das ihnen Freude macht, während ihr lernen müsst.
Wenn es möglich ist, können Sie Ihre Kinder in Ihren Lernprozess einbinden. Falls Sie Video-Vorträge anschauen, ist es völlig in Ordnung, wenn Ihre Kinder dabei sind, solange die Inhalte nicht verstörend sind.
Wenn Sie Schulkinder haben, können Sie sogar im selben Raum mit ihnen lernen. Sie werden sehen, wie konzentriert Sie sind, und möchten es vielleicht nachmachen. Sie sind ja ihr größter Motivator und das wichtigste Vorbild.
Richten Sie einen eigenen Lernplatz ein.
Der Versuch, zu Hause zu lernen, kann dazu führen, dass man sich ablenken lässt oder Dinge aufschiebt. Auch wenn du noch nie in der Bibliothek deiner Schule warst, könnte es dieperfekte Zeitsein, um sie mal zu besuchen.

Deine Kinder werden dich ablenken, es sei denn, du lernst, wenn alle schlafen. Aber selbst dann könntest du den Drang verspüren, aufzuräumen, zu schlafen oder alles andere zu tun, nur nicht zu lernen.
Ein Besuch in einer Bücherei oder auch in einem Café kann dir helfen, einen Tapetenwechsel zu bekommen und dich besser zu konzentrieren. Reserviere dir einen Platz in einer Bücherei und nimm dir einmal pro Woche ein paar Stunden für intensives Lernen Zeit. Gerade für frischgebackene Mamas ist es wichtig, auch mal rauszukommen, und das Lernen kann ein guter Anlass dafür sein.
Rede mit den Professoren
Es kann hilfreich sein, Ihren Professoren die Situation zu erklären. Manche sind vielleicht bereit, Ihnen entgegenzukommen oder Ihnen bestimmte Privilegien zu gewähren. Erwarten Sie aber nichts von diesem Gespräch.
Es gibt so viele verschiedene Meinungen und Ratschläge, und während der eine dir wirklich weiterhilft, kann der andere dich vielleicht ganz unsicher machen oder dir ein schlechtes Gefühl geben. Lass dich davon nicht beirren und mach einfach wie gewohnt weiter. Es hat sich doch nichts geändert, oder?
Vergiss Perfektion!
Sie müssen wirklich nicht immer alles perfekt machen. Wenn Sie das früher mühelos konnten, dann nur, weil Sie Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit Ihrem Studium oder Ihrer Ausbildung widmen konnten. Jetzt haben Sie andere Prioritäten. Warum legen Sie die Messlatte für sich selbst also nicht einfach ein bisschen tiefer?
Dein Ziel sollte es sein, einfach nur durchzukommen, nicht zur Übermutter zu werden. Letzteres könnte zuBurnout, Problemen mit dem Selbstwertgefühl und sogar Depressionen führen. Lass dich nicht von psychischen Problemen unterkriegen.
Ich-Zeit
Vergiss nicht, dass du keine Maschine bist. Du darfst dir auch mal ein Bad gönnen und einen entspannten Abend haben. Mach die Dinge, die dir Freude bereiten – iss etwas Schokolade oder was auch immer. Nimm dir Zeit allein, um über dein Wohlbefinden nachzudenken. Kommst du mit allem gut zurecht? Wenn nicht, könntest du darüber nachdenken, einen Therapeuten in deinen vollen Terminkalender aufzunehmen.

Auch wenn du das Mama-Leben wunderbar hinbekommst, heißt das nicht, dass du dir nicht auch mal einen freien Tag gönnen darfst. Lass die Kinder bei deinem Partner oder einem Babysitter und geh raus!
Plant im Voraus mit euren Freundinnen, damit auch wirklich alle für einen Mädelsabend Zeit haben. Geht in eine Bar oder tanzen – wie früher! Achtet nur darauf, dass ihr diese Mama-Tasche nicht dabei habt. Eine Clutch ist besser.
Nehmen Sie Unterstützung an.
Lassen Sie sich ab und zu von Ihrem Partner, Ihren Eltern oder einem Babysitter entlasten. Studieren und Mama sein bedeutet nicht, dass Sie alles alleine stemmen müssen. Wenn niemand seine Unterstützung anbietet, ist es völlig in Ordnung, danach zu fragen.
Sprich mit deinem Partner über deine Belastungen, führt ein offenes Gespräch und mach deutlich, wie viel du gerade zu stemmen hast. Wenn du den ganzen Tag arbeitest, ist sich dein Partner dessen vielleicht gar nicht bewusst.
Unterm Strich: Gönn dir was!
Zu guter Letzt ist es wichtig, dass ihr eure Erfolge auch bewusst wahrnehmt und wertschätzt. Feiert kleine Siege, egal ob es eine bestandene Prüfung ist oder ob euer Kind mal zur angemessenen Zeit ins Bett gegangen ist.
Das Mama-Sein ist ganz anders als im Film, und du solltest dich dafür belohnen, dass du auch "nur" eine "ganz gute" Mama bist. Du musst nicht perfekt sein, um dein bestes Ich zu sein.
Von Vivienne Bell