Welche Fragen sollten Sie Ihrem Kind stellen?

Sprachtherapie-Spiele für Kleinkinder zu Hause

Mama stellt Fragen.

Sprachspiele für Kleinkinder zu Hause

Kacy ist eineASHA zertifizierte Logopädin,die Eltern und Bezugspersonen dabei unterstützt, die Kommunikationsfähigkeiten und das Selbstvertrauen ihrer Kinder im Klassenzimmer zu stärken. Sie hat Hunderten von Eltern geholfen, die Kommunikationsentwicklung zu verstehen, warum sie wichtig ist und wie sie eine aktive Rolle dabei spielen können,die Kommunikationsfähigkeiten ihres Kindes zu Hause zu fördern.Speech Blubs ist der Meinung, dass sie die perfekte Partnerin für die Sprachtherapie zu Hause ist.

Was für Fragen Sie Ihrem Kind stellen sollten

Hallo zusammen und willkommen zurück bei The Speech Link! Heute sprechen wir über etwas, das für Eltern super hilfreich ist: die Entwicklungstabelle für Sprachlaute. Viele Eltern fragen sich, wann ihr Kind bestimmte Laute sagen können sollte. Diese Tabelle ist ein fantastischer Leitfaden, um Ihnen zu zeigen, in welchem Alter Kinder typischerweise verschiedene Sprachlaute erwerben. Es ist aber ganz wichtig, sich daran zu erinnern, dass jedes Kind sich in seinem eigenen Tempo entwickelt. Diese Tabelle zeigt die *durchschnittliche* Entwicklung, es ist also eine allgemeine Richtlinie und kein fester Stichtag. Im Allgemeinen sehen wir, dass Laute wie 'p', 'b', 'm', 'n', 't' und 'd' recht früh entwickelt werden, oft zwischen 1 und 3 Jahren. Wenn Kinder älter werden, typischerweise zwischen 3 und 5 Jahren, beginnen Laute wie 'k', 'g', 'f', 'v', 's' und 'z' deutlich zu werden. Später, normalerweise zwischen 5 und 7 Jahren, schauen wir uns Laute wie 'sch', 'ch', 'j', 'l', 'r' und die 'th'-Laute an, sowie Konsonantenverbindungen wie 'st' oder 'bl'. Wenn Sie sich diese Tabelle ansehen und etwas besorgt sind, weil Ihr Kind einen bestimmten Laut nicht im vorgeschlagenen Alter sagt, geraten Sie bitte nicht in Panik! Es ist völlig normal, dass Kinder variieren. Diese Tabelle ist ein Hilfsmittel zur Beobachtung, nicht dazu gedacht, Stress zu verursachen. Wenn Sie jedoch anhaltende Bedenken bezüglich der Sprachentwicklung Ihres Kindes haben oder wenn es für mehrere Laute deutlich hinter dem typischen Altersbereich zurückliegt, ist es immer eine gute Idee, mit einem Sprachtherapeuten oder einer Sprachtherapeutin zu sprechen. Wir können Ihr Kind beurteilen, maßgeschneiderte Ratschläge geben und bei Bedarf Therapie anbieten. Nutzen Sie diese Tabelle also als hilfreiche Referenz, aber vertrauen Sie immer Ihrem elterlichen Instinkt. Wenn Sie sich jemals unsicher sind, wenden Sie sich an einen Fachmann. Vielen Dank fürs Zuschauen, und bis zum nächsten Mal!

In dieser Folge bespricht Kacy, welche Fragen Sie Ihrem Kind unbedingt stellen sollten und wie oft. Natürlich sollten Eltern ihre Kinder auf ihrem Weg zu einem selbstbewussten Sprechen aktiv begleiten. Dieses elterliche Engagement beginnt schon beim Gespräch mit Ihrem Kind. Fragen zu stellen ist ein entscheidender Weg, um Neugierde vorzuleben, die Kommunikation anzustoßen und auch die korrekte Bildung von Fragen zu vermitteln.

Kacy erklärt: „Wenn es darum geht, welche Art von Fragen du deinem Kind stellen solltest, achte darauf, dass es offene Fragen sind. Offene Fragen sind solche, die nicht einfach mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können. Denk zum Beispiel an: „Wie heißt du?“ oder „Wohin bist du gegangen?““

Offene Fragen stellen ist wichtig.

Sie führt weiter aus, dass es aus zwei Gründen wichtig ist, Ihrem Kind offene Fragen zu stellen: 1. Es ermutigt Ihr Kind, sich mit beschreibender Sprache auszudrücken. (Aber ACHTUNG: Fragen wie „Hattest du einen schönen Tag?“ oder „Hat es dir Spaß gemacht?“ sind nicht gemeint – das ist nicht beschreibend!) Solche echten offenen Fragen fordern Ihr Kind vielmehr dazu heraus, komplexere Wörter zu verwenden und seine Äußerungen zu erweitern.

Die meisten Experten sind sich einig, und die Redaktion von Scholastic Parents empfiehlt ebenfalls: „Stellen Sieoffene Fragen. Dadurch ermutigen Sie Kinder, ihre Ideen auszudrücken, ohne sich Sorgen machen zu müssen, ob sie richtig oder falsch liegen.“

Kinder sind unsere Gesprächspartner

Kacy möchte jedoch betonen, dass dies nicht bedeutet, dass Eltern ihre Kinder mit offenen Fragen überhäufen sollten. Tatsächlich sagt sie: „Wir müssen uns daran erinnern, dass wir bei der Kommunikation mit unseren Kindern Gesprächspartner sind. Und in einem Gespräch sollte es ein Gleichgewicht geben. Du sagst etwas, dann sagt dein Kind etwas und so weiter.“ Schaut euch also das obige Video an, um das ganze Gespräch zu sehen und zu hören, und bleibt dran für weitere Beiträge von Kacy, die Teil unseres Logopäden-Netzwerks ist. Schaut euch auch die Blogs auf unserer Webseite an, die sich mit der kindlichenSprachentwicklungbeschäftigen.

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