Wie man mit Kindern über das Coronavirus spricht

Kinder beginnen vielleicht auch, Fragen zur Pandemie zu stellen und zeigen möglicherweise emotionale Reaktionen auf das Virus.

Eltern und Kinder reden über das Coronavirus

Kinder können auch anfangen, Fragen zur Pandemie zu stellen und dabei emotionale Reaktionen auf das Virus zeigen.

Eltern, Schulpersonal, Familienmitglieder und andere Vertrauenspersonen spielen eine wichtige Rolle dabei, Kindern und Jugendlichen in dieser schwierigen Zeit alles zu erklären und ihnen Sicherheit zu geben. Ebenso wichtig ist es, die aktuellen Sicherheits- und Gesundheitstipps zu besprechen, damit Kinder wissen, wie sie sich und andere bestmöglich schützen können.

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Bleiben Sie ruhig und vermitteln Sie Geborgenheit.

In solch stressigen und beängstigenden Situationen kann das selbst für Erwachsene schwer sein. Denken Sie daran: Manche Kinder können noch nicht rationalisieren und verstehen, was da gerade passiert. Wenn Eltern ruhig bleiben, überträgt sich diese Ruhe auf die Kinder und strahlt auch auf andere aus. Kinder bekommen alles mit – auch unsere Reaktionen!

2. Nehmen Sie sich Zeit und haben Sie ein offenes Ohr.

Nehmen Sie sich Zeit, um mit Ihren Kindern zu sprechen. Schalten Sie den Fernseher aus, begrenzen Sie die Handynutzung und fragen Sie sie, ob sie Fragen haben. Betonen Sie noch einmal, dass sie jederzeit zu Ihnen kommen und mit Ihnen sprechen und alle Sorgen äußern können, die sie haben. Wenn Sie eine Frage nicht beantworten können, sagen Sie ihnen, dass Sie sich darum kümmern und sich wieder bei ihnen melden werden.

3. Vermeiden Sie Formulierungen, die anderen die Schuld zuschieben oder zu einer sozialen Stigmatisierung führen könnten.

Die Welt muss in schwierigen Zeiten zusammenhalten. Denkt daran, dass Viren jeden krank machen können, ganz gleich, welche Herkunft oder Hautfarbe jemand hat. Stellt keine Vermutungen darüber an, wer COVID-19 haben könnte.

4. Informationen ehrlich und genau vermitteln

Geben Sie Kindern wahrheitsgemäße und altersgerechte Informationen, die dem Alter undEntwicklungsstand des Kindes entsprechen.Was für ein Kind in Ordnung ist, muss für ein anderes nicht sinnvoll oder passend sein. Sprechen Sie mit Kindern darüber, dass manche Geschichten über COVID-19 im Internet und in den sozialen Medien auf Gerüchten und ungenauen Informationen basieren können. Geben Sie bei Bedarf konkrete Beispiele.

5. Erklärt den Kindern, wie sich Keime im Alltag verbreiten.

Das ist ja so wichtig, denn wir wissen, dass man so Krankheiten aufhalten kann!

https://www.youtube.com/watch?v=yxonJTWhBJQ

Hier ist ein tolles Video, um Kindern zu erklären, wie sich Keime verbreiten.

Erinnert eure Kinder daran, Abstand zu Menschen zu halten, die husten, niesen oder krank sind. Das heißt auch: kein Umarmen oder Küssen!

Erinnert sie daran, in ein Taschentuch oder in ihren Ellenbogen zu husten oder zu niesen und das Taschentuch danach in den Müll zu werfen. Das ist für kleinere Kinder oft schwer zu verstehen, aber versucht trotzdem, gute Verhaltensweisen vorzuleben und erinnert sie daran, wann immer sie husten oder niesen. Lobt sie, wenn sie es schaffen, in ihren Ellenbogen oder in ein Taschentuch zu niesen.

Sprechen Sie über eventuelle neue Maßnahmen, die in der Schule ergriffen werden könnten, um Kinder und das Schulpersonal zu schützen (z.B. häufigeres Händewaschen, die Absage von Veranstaltungen oder Aktivitäten).

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Gewöhnen Sie Kinder an dieHandwasch-Gewohnheit. Bringen Sie ihnen bei, ihre Hände mindestens 20 Sekunden lang mit Wasser und Seife zu waschen, besonders nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen; nach dem Toilettengang; und vor dem Essen oder der Zubereitung von Speisen. Wir sagen unserer Tochter, dass sie das Alphabet aufsagen oder „Happy Birthday“ singen soll, bevor sie die Seife abwäscht.

Wenn Seife und Wasser nicht zur Hand sind, bringen Sie ihnen bei,Händedesinfektionsmittelzu benutzen. Händedesinfektionsmittel sollte mindestens 60 % Alkohol enthalten, um Keime abzutöten. Beaufsichtigen Sie kleine Kinder, wenn sie Händedesinfektionsmittel benutzen, um zu verhindern, dass sie Alkohol verschlucken, insbesondere in Schulen und Kindertagesstätten!

Die CDC hat einMerkblatt für Eltern herausgegeben,das erklärt, wie man am besten mit seinen Kindern über das Coronavirus sprechen kann. Es enthält die Anregungen, die ich bereits genannt habe, und vertieft das Thema Coronavirus noch genauer.

Ältere Kinder haben vielleicht konkrete Fragen dazu, wie die Corona-Pandemie begonnen hat und was die Fakten dazu sind. Dann werfen Sie doch mal einen Blick in dieses Dokument und seien Sie darauf vorbereitet, ihnen einige der Fakten zu erklären!

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