Musik fördert die Sprachentwicklung Ihres Kindes

Forschungsstudien und medizinische Fachkräfte sind sich einig, dass Musik eine hervorragende Unterstützung für Lernen und Gedächtnis ist. Ich kann jeden Text beliebter 90er-Jahre-Lieder mitsingen und Telefonnummern von Versicherungen aufsagen...

Kinder und Musik – der beste Weg, ihnen etwas beizubringen und sie glücklich zu machen

Forschungsstudien und medizinische Fachkräfte sind sich einig, dass Musik eine wunderbare Unterstützung für das Lernen und Gedächtnis ist. Ich kann jeden Text beliebter 90er-Songs mitsingen und Telefonnummern aus Versicherungs-Werbespots aufsagen, aber ich habe Mühe, mir die Telefonnummer meiner lokalen Apotheke zu merken (obwohl ich sie schon oft benutzt habe) oder mich an die Einkäufe zu erinnern, die ich GERADE erst auf einen Einkaufszettel geschrieben und dann ärgerlicherweise zu Hause vergessen habe. Ja, Musik hat eine enorme Kraft, und genau deshalb wird sie oft therapeutisch eingesetzt.

Auch deshalb gibt es Kinderlieder in der Speech Blubs App. Nutzen Sie die Speech Blubs App, um den Kleinen fröhliche Mitmachlieder aus dem Bereich „Sing Along“ beizubringen.Hören Sie sich die Lernlieder für Kinder von Speech Blubs an:

Hallo zusammen, ich bin Miss Abby von Speech with Miss Abby. Und heute üben wir ein paar L-Verbindungen. Eine L-Verbindung ist, wenn du einen Konsonantenlaut und direkt danach den L-Laut hast, und du sprichst sie schnell zusammen aus. Beispiele sind 'pl', 'fl', 'sl', 'gl', 'bl', 'cl'. Heute spielen wir ein Spiel mit Wörtern, die L-Verbindungen haben. Ich sage das Wort, und ich möchte, dass du es nachsprichst. Los geht's! * Flugzeug * Flagge * Ausrutschen * Froh * Blau * Wolke * Teller * Salto * Schlafen * Glas * Block * Putzen * Pflanze * Blume * Schlitten * Handschuh * Zeppelin * Clown * Stecker * Taschenlampe * Zuschlagen * Globus * Mixer * Kleidung * Pflaume * Schweben * Schleim * Kleber * Decke * Muschel * Bitte * Zahnseide * Leicht * Blick * Blind * Klammer Super gemacht, alle zusammen! Ihr habt diese L-Verbindungen geübt. Und bis zum nächsten Mal. Tschüss!

Wie hilft das unseren Kindern denn dabei, Sprache zu entwickeln?

Bereits ab Geburt hören Kinder gerne Musik und Rhythmus. Egal, ob Sie Kinderlieder singen, Wiegenlieder summen, eine Geschichte oder ein Gedicht vorlesen, Instrumente schütteln oder einfach nur mit ihnen sprechen – Babys und Kleinkinder nehmen dabei ganz bewusst die Sprachmelodie, den Rhythmus und die Sprachmuster wahr. So wird die Interaktion zwischen Ihnen und Ihrem Kind zu einem ‚Ganzhirn-Erlebnis‘.

Music elevates Speech Development

Musik regt das Gehirn an, das dann bereit ist, zu lernen und die Sprachentwicklung zu stärken (jetzt wird's wissenschaftlich . . .), weil Musik und Sprache ein neurologisches Netzwerk teilen. Dieses Netzwerk besteht aus Nervenzellen im Gehirn, die als „Neuronen“ bezeichnet werden. Diese Neuronen nutzen elektrische und chemische Impulse, um Informationen im Gehirn zu übermitteln und zu verarbeiten. Musik bringt diese Neuronen so richtig in Schwung und aktiviert viele Bereiche des Gehirns, was das Wachstum der Synapsen fördert.Musikalische Erfahrung ist also wie Gehirnjogging.Das ist unerlässlich für das Lernen, die Konzentration, das Gedächtnis und die Sprache. Als zusätzlichen Bonus setzt das Gehirn durch Musik Glückshormone, genannt „Dopamin“, frei – und mit einem glücklichen Gehirn lernt es sich einfach besser!

Jetzt wissen Sie also, wie Musik die Sprachentwicklung fördert, aber was könnenSietun?

Sing!!!!Singe laut. Singe langsam. Singe jeden Tag. Es ist wirklich egal, ob du schief singst oder dir eigene Melodien ausdenkst . . . singe einfach deinem Kind vor.

Regelmäßiges Singen von Kinderliedern und Wiegenliedern fördert nachweislich den Spracherwerb und die Kommunikationsfähigkeiten.

Kinder entwickeln jedes Mal, wenn Sie singen, ein Sprachgefühl für den Satzbau (Wortreihenfolge), erweitern ihren Wortschatz und lernen Sprechmuster.

Diese Muster sind oft wiederholend, eingängig und darauf ausgelegt, dass kleine Kinder Vokabeln, Grammatik und die Aussprache lernen können. Kinder sind schon früh von Musik fasziniert und reagieren darauf, daher ist Singen eine wunderbare Gelegenheit für Ihr Kind, sprachliche Vorläuferfähigkeiten zu entwickeln und zu üben. Dazu gehören das Nachahmen von Handlungen und Wörtern, Blickkontakt, Stimmspiele, das Verständnis für Rhythmus und Timing, Aufmerksamkeit, Zuhören sowie das Verstehen von verbaler (Liedtexte) und non-verbaler (Handlungen) Sprache.

Singen Sie langsam, damit Ihr Kind die Bewegungen, Wörter und den Rhythmus in seinem eigenen Tempo lernen und einfach mitmachen kann. Das gibt Ihrem Kind auch Zeit, um sich darauf einzustellen, was als Nächstes kommt.

https://www.instagram.com/p/B7188iyhKkf

Schau dir das Video an, um zu sehen, wie Musik in der Sprachtherapie eingesetzt werden kann.

Lass dein Kind die fehlenden Wörter ergänzen!

Sobald Ihr Kind Kinderreime und Lieder gut kennt, machen Sie eine Pause und warten Sie, bis es die Lücke mit einer Geste, einem Geräusch oder dem passenden Wort füllt. Reagieren Sie sofort auf den Versuch Ihres Kindes, die Lücke zu füllen, und beobachten Sie genau, denn dieser Versuch kann so fein sein wie ein Lächeln oder ein erwartungsvoller Blick, der Ihnen signalisiert, weiterzumachen.

Singen Sie zum Beispiel die ersten paar Worte: „Alle meine Entchen schwimmen auf dem . . .“ Dann warten Sie einen Moment . . . und zählen Sie in Gedanken bis 10, wenn Sie möchten.

Warten ermöglicht Ihrem Kind, mit Ihnen zu interagieren und zu kommunizieren, wobei es wichtige frühe soziale Fähigkeiten wie das Abwechseln und den Blickkontakt entwickelt.

Habt Spaß und seid albern, indem ihr "Fehler" macht und die falschen Wörter gebärdet, wartet auf die Reaktion eures Kindes und lacht gemeinsam. Kinder haben oft Spaß an diesem Spiel und wollen, dass der "Fehler" immer und immer wiederholt wird. Wahrscheinlich wird es euch eher langweilig als ihnen, aber bleibt dran... denn Wiederholung ist eine tolle Möglichkeit für euer Kind, neue Fähigkeiten zu üben und zu kommunizieren.

Musik machen mit Kindern: Krach oder doch Lernen?

Sich zur Musik zu bewegen, Instrumente (ob gekauft oder selbst gebastelt) zu spielen und dabei Requisiten oder Handpuppen einzusetzen, bietet Kindern aller Altersstufen nicht nur die Möglichkeit, ihre Grob- und Feinmotorik zu fördern, sondern auch Gegenstände, Geschichten und ihre Fantasie lebendig werden zu lassen.

https://www.youtube.com/watch?v=pUcVA9BnSCY

Schon die Kleinsten haben ein tolles Rhythmusgefühl! Ein Geräuschkonzert kann mit etwas Übung und der Förderung ihres Interesses zu einem echten Talent heranwachsen.

Musizieren ist viel mehr als bloßer Lärm. Glöckchen schütteln, mit Kochlöffeln auf Topfdeckel schlagen und auf Tische klopfen – all das ist für Ihr Kind eine wunderbare Möglichkeit, eigene Ideen und Gefühle auszudrücken, seine Kreativität zu entfalten und die auditive Verarbeitung sowie die Hörfähigkeiten zu entwickeln.

Ein toller Nebeneffekt: Sich zur Musik zu bewegen zählt zu den empfohlenen drei Stunden körperlicher Aktivität am Tag. Es hilft Kindern außerdem, ihren eigenen Körper besser kennenzulernen und fördert gleichzeitig Gleichgewicht, räumliches Vorstellungsvermögen, Koordination und die allgemeine Fitness.

Die Kombination aus Musik und Bewegung spricht die meisten unserer Sinne an und führt zu einem positiveren und erfolgreicheren Lernerlebnis. Das Einbinden von Musik und Bewegung in alltägliche Aufgaben wiedie Badezeitoderdie Vorlesezeitkann viele Lern- und Interaktionsmöglichkeiten bieten und das Verständnis für Routinen fördern.

Singen Sie Ihre Handlungen doch einfach mal! Zum Beispiel: „So putzen wir die Zähne / so waschen wir das Gesicht / so waschen wir die Hände / so ziehen wir die Socken an.“ Zur Melodie vom „Mulberry Bush“ werden alltägliche Aufgaben fröhlicher (und kooperativer)!

Das Tolle an der Musik ist…

Es ist ein Rundum-Erlebnis für alle Sinne, bei dem Kinder fühlen, hören, sehen, sich bewegen und mitmachen können, um ihre sprachlichen, musikalischen und körperlichen Fähigkeiten zu fördern. Und nicht zu vergessen: Es wirkt sich auch positiv auf das Wohlbefinden aus, da das Gehirn Dopamin (dasGlücks-Hormon) bei jedem Musikerlebnis freisetzt.

Worauf wartet ihr noch?! Schnappt euch eure Löffel und Topfdeckel, tanzt, singt, seid fröhlich und lasst uns gemeinsam Lärm machen, um allen Kindern zu helfenzu kommunizieren und zu lernen.

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